KUNSTSAMMLUNG

HERZOG

  

Klaus Buschenhagen

Klaus Buschenhagen, 1935 in Blandikow (Ostprignitz) geboren. Der Maler, Zeichner und Grafiker ist ein wichtiger Vertreter des imaginativen Realismus. Als Gymnasiast war er Gastschüler bei Karl Hofer und hat sich, entgegen den Tendenzen der Malerei der Fünfziger Jahre, für die gegenständliche Malerei entschieden. Sein Werk ist in drei Epochen gegliedert. Von einer spätexpressionistischen Ausdrucksweise unter dem Einfluss Hofers, der ersten Epoche, löste er sich Anfang der Siebziger Jahre und bildete einen eigenen, der Erforschung der Innenwelt gewidmeten Stil aus. In dieser Epoche entwickelte er eine Spritztechnik, um eine Atmosphäre der traumähnlichen Entrücktheit zu vermitteln. Mit 4 Kollegen gründete er die Künstlergruppe „Futura“. Ab der Jahrtausendwende wandte er sich in seiner dritten Epoche wieder der Ölmalerei zu in klassischer Technik. Klaus Buschenhagen erhielt 1968 den Förderpreis „Junge Generation“. 1969 wurde er mit der „Medaglai e Diploma Rivista Nuova Critica Europea“ des italienischen Kulturministeriums ausgezeichnet. 13 Jahre lang lehrte er als Dozent an der Hochschule für Bildenden Künste in Berlin. Seine ebenso phantastischen wie ironisch-hintergründigen Bilder fordern zur kreativen Auseinandersetzung mit verborgenen Gefühlsebenen, diffusen oder konkreten Ängsten, aber auch mit Hoffnungen und Sehnsüchten auf. "Buschenhagens Phantasiewelten sprechen vorzugsweise unser inneres Verletz- und Verlorensein an, die Zerbrechlichkeit und Endlichkeit der Welt und unsere geistig-moralische Position darin." (Nelly Sand)

Malerei: 15

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